Teneriffa

Mit einer Fläche von 2.034 qkm ist Teneriffa die größte der Kanarischen Inseln und nimmt einen zentralen Platz unter den Inseln Gran Canaria, La Gomera und La Palma ein. Sie liegt in einer Entfernung von über 1.000 km von der iberischen Halbinsel und die Gestalt der Insel erinnert an ein unregelmäßiges Dreieck, dessen drei Spitzen die Massive von Anaga, Teno und Adeje bilden und dessen Mitte über dem Bergkessel von Las Cañadas der Teide,der höchste Berg Spaniens mit einer Höhe von 3.718 m Höhe, einnimmt.

Der Naturreichtum Teneriffas ist außergewöhnlich. Und die Anstrengungen, die ihre Organisationen und Bürger zu seiner Bewahrung unternehmen, wachsen ständig. Heute stehen über die Hälfe seiner Fläche unter Schutz und fast 50 Gebiete sind als ökologisch interessant gelistet. Das interessanteste von allen ist der außergewöhnliche Teidenationalpark, einer der vier Parks der Kanaren und der meistbesuchte Spaniens. Weitere herausragende Parks sind der Naturpark "Corona Forstal", der ihn umgibt und die Landschaftsschutzgebiete von Anaga und Teno. Zu den herausragenden ökologischen Schätzen Teneriffas gehören über 600 Pflanzen- und Tier-Arten, die auf der Welt einmalig sind.

Der Norden der Insel von Tacoronte bis Buenavista verfügt über ein angenehmes, subtropisches Klima, das feuchter und frischer als auf der übrigen Insel ist. Nach der Eroberung durch Spanien war die Nord-Zone Teneriffas im Hinblick auf Bevölkerungsentwicklung und Erwerbstätigkeit führend. Heute bewahrt sie in ihren Dörfern und Städten die Spuren einer Vergangenheit, die reich an kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen mit dem europäischen Kontinent war. Puerto de la Cruz im Orotava Tal und Isla Baja sind die wichtigsten Fremdenverkehrsgebiete dieses Teils der Insel.

Der Süden von Candelaria bis Santiago del Teide weist das wärmste und trockenste Klima Teneriffas auf. Hier befinden sich mit Ausnahme von Puerto de la Cruz die wichtigsten Fremdenverkehrszentren Teneriffas und die großen Anbauzentren für Tomaten, Bananen und andere Kulturen in Gewächshäusern. Der Süden ist heute, nachdem er während vieler Jahre die am dünnsten besiedelte und abgeschiedenste Zone der Insel war, das am stärksten wachsende und sich entwickelnde Gebiet.